1878 - 1898:
Gründung

Im Herbst 1878 erschien im Herrenberger Amtsblatt „Gäuboten" die Information, dass Wilhelm ZINSER ein Geschäft als - wie damals üblich - „gemischtes Warengeschäft" gegründet hat. Neben Spezereien wurden auch Ellenwaren und Kleiderstoffe angeboten.


1908 - 1922:
Erste Vergrößerungen

Neue Artikel wurden aufgenommen, das Geschäft wurde vergrößert und ging im Jahr 1908 an den Sohn Albert ZINSER über. Neue Moderichtungen erforderten immer vielfältigere Angebote, die Kunden wollten in großen, hellen Räumen wählen und probieren.

Am 30. Dezember 1926 wurde das Anwesen „Z u r P o s t" auf dem Marktplatz erworben. Auf diesem 800 Quadratmeter umfassenden Grundstück war bislang ein Gasthof mit Landwirtschaft betrieben worden. Aus den Räumen zu ebener Erde entstanden moderne Verkaufsräume mit Kontoren, Muster- und Nähzimmern.

1932 - 1948:
Mit Mut vorwärts

Nach dem frühen Tod von Albert ZINSER im Jahre 1932 übernahm Frau Maria ZINSER die Leitung des Geschäfts gemeinsam mit ihren Kindern. 1963 wurden die Verkaufsflächen das Anwesens „Z u r P o s t“ vergrößert, so lange bis in den denkmalgeschützten Häusern am Marktplatz keine weiteren Erweiterungen mehr möglich waren.


1948 – 1967:
Aufbruchsstimmung nach dem Krieg

In der Nachkriegszeit trat der jüngere Bruder, Traugott ZINSER, zusätzlich in das Unternehmen ein. Zusammen mit Walter ZINSER übernahm er die Geschäftsführung.

Durch eine gut gelöste Versorgungsorganisation in der Nachkriegszeit erwarb sich das Unternehmen die Anerkennung von vielen Kunden.

Da der öffentliche Nahverkehr nicht gut ausgebaut war, wurden von ZINSER Busse gechartert, damit die Fahrt aus dem Umland nach Herrenberg ermöglicht werden konnte.

1950 wurde die Filiale in Tübingen eröffnet. Die Tübinger Filiale wurde stetig vergrößert, um dem steigenden Kundenwunsch nach größerer Auswahl und verbesserter Präsentation gerecht zu werden.


1968 - 2005:
Expansion des Unternehmens

Mit dem steigenden Wohlstand wuchsen auch die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden, und ZINSER wurde weiter vergrößert. So konnte im Oktober 1973 in Herrenberg ein neues Haus am zentralen Reinhold-Schick-Platz eröffnet werden. Mit 3.500 qm Verkaufsfläche wurde man den gestiegenen Erfordernissen mehr als gerecht. Die Verkaufsfläche umfasst heute 3.900 qm.

1976 wurde in Tübingen ein neues Modehaus mit 3.900 qm Verkaufsfläche im so genannten ZINSER-Dreieck gebaut. Die Verkaufsfläche umfasst heute 9.500 qm.

1980 wurde das Modehaus Schuler in Singen übernommen und bis heute auf eine Verkaufsfläche von 5.600qm erweitert.

Im Jahre 2001 konnte das alt eingesessene Modehaus Haux in Reutlingen übernommen und auf eine heutige Verkaufsfläche von 5.800 qm erweitert werden.


ZINSER heute

Führende Modehäuser in Baden-Württemberg



Das Einkaufsverhalten in Innenstädten verändert sich. „Shopping“ wird immer mehr zum Erlebnis, es wird mit Freunden oder der Familie zelebriert. So ändern sich auch die Kundenwünsche: Eine große Angebotsvielfalt und Inspiration stehen heute bei der Warenpräsentation im Vordergrund. ZINSER hat diesen Trend schon früh erkannt und entsprechend investiert.

Die Modehaus ZINSER-Gruppe stellt sich mit seinen aktualisierten Verkaufskonzepten als leistungsstarke und beliebte Einkaufsstätte dar. Bis heute ist die Modehaus-ZINSER-Gruppe ein Familienunternehmen. Es ist im Besitz der Nachkommen von Traugott und Walter Zinser.

Der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Joachim ZINSER sowie die beiden Geschäftsführer Christian Klemp und Dietmar Tanzer setzen darauf, in den schönen Innenstädten Baden-Württembergs die wachsenden Kundenwünsche zu erfüllen.



ZINSER – IHR traditionsreiches Modehaus in der Moderne